(nn) Wolvega, Sonntag, 29. August 2021. Im Vorjahr lag die Tour Européen du Trotteur Français wegen der Corona-Pandemie brach, nun beackert die SECF das aus fünf europäischen Ländern bestehende Feld wieder. Station eins fand als Grand Prix de Victoria Park wie gewohnt in Wolvega statt, weitere werden, so „Corona“ keinen Strich durch die gutgläubige Rechnung macht, in der Schweiz, auf Mallorca und Deutschland folgen, bevor es zum Finale um „doppelt Geld“ nach Belgien geht.
Wie in den Jahren zuvor locken neben üppigen Prämien für die Vierbeiner Boni für die drei unterm Strich erfolgreichsten Trainer bzw. Fahrer von je 15.000 Euro, so dass sich auch die zweibeinige Prominenz in mehr oder weniger großem Umfang bei dieser Fünf-Etappen-Fahrt blicken lässt.
Der Hexer von Vincennes ließ es mit dem Rédéo-Joselyn-Sohn eher verhalten angehen, sah zu, wie Cicero Noa (1) die Pole Position gegen Blitzstarter Blues d’Ourville (5) eisern behauptete, der im ersten Bogen dahinter einparkte, und verlor mit dem wieder einmal im Galopp ausfallenden Frisbee d’Am, der weit entfernt von jener Verfassung ist, die ihm 2019 in Vermo Platz zwei im Europachampionat der Vierjährigen hinter Face Time Bourbon und vor Mister F Daag beschert hatte, früh einen seiner ernsthaftesten Widersacher. In zweiter Linie suchte „Monsieur Jos“ nach einem Führpferd - und bekam mit zunächst El Greco Bello, den Rick Ebbinge von der „12“ perfekt ins Match gefädelt hatte, dann Et Voilà de Muze und dem vor ihm ausscherenden Bayokos Atout gleich drei.
Nichts mehr war zu sehen von Et Voilà de Muze, noch weniger von El Greco Bello - es schlug die Stunde der Außenseiter Baron du Bourg, der als innerer Dritter durchweg Schonfrist hatte, Désir Castelets und Donuts Deladou. Neben 25.000 Euro Prämie, mit denen Feydeau Seven nun bei 448.070 Euro angelangt ist, Lorbeeren und Punkten fürs Gesamtklassement gab’s einen neuen Rennrekord: Die alte Marke von Valko Jenilat aus dem Jahr 2018 musste um eine volle Sekunde dran glauben.
Grand Prix de Victoria Park - Grand Prix Steven Bijkerk - (Gruppe II int., vier- bis 14jähr. Franzosen)
2600m Autostart, 50.000 Euro
1. Feydeau Seven 12,7 Joseph Verbeeck 19
6j.schwbr. Hengst von Rédéo Josselyn a.d. Unanime Seven von Orlando Vici
Be: Alexandre Skowronski; Tr / Zü: Jean-Michel Bazire
2. Blues d‘Ourville 12,8 Pierre Houel 230
3. Baron du Bourg 13,0 Jérémy-Gaston van Eeckhaute 190
4. Désir Castelets 13,2 Jules van den Putte jr 500
5. Donuts Deladou 13,3 Rick Wester 1040
6. Et Voilà de Muze 13,4 Piet van Pollaert 52
7. Danseur Baroque 13,5 Christophe de Groote 290
8. Cicero Noa 13,5 Nico d‘Haenens 240
9. Dayan Winner 13,5 Hugues Monthulé 590
10. El Greco Bello 13,7 Rick Ebbinge 84
11. Cœur Baroque 14,1 Dries Devolder 160
12. Dandy de Godrel 15,7 Etienne Clozier 1130
Frisbee d‘Am dis.r. Quentin Machet 150
Bayokos Atout dis.r. Jan Thijs de Jong 1560
Sieg: 19; Richter: leicht 1½ - 2½ - 3½ - 1½ - ½ - 1 - ½ Länge; 14 liefen
Zw-Zeiten: 10,4/500m - 12,0/1000m
Wert: 25.000 - 12.500 - 6.500 - 3.000 - 1.500 - 1.000 - 500 Euro
Video: https://www.youtube.com/watch?v=GMBEzYxpajk
Die nächsten Stationen:
Dienstag, 14. September Avenches / Schweiz 2350m 70.000 CHF
Sonntag, 26. September Mallorca / Spanien 2650m 50.000 Euro
Sonntag, 10. Oktober Gelsenkirchen / DE 2600m 50.000 Euro
Samstag, 23. Oktober Mons / Belgien 2300m 100.000 Euro
Bisherige Gesamtsieger: Pirogue Jénilou (2007), Quido du Goutier (2008), Malakite (2009), Paradis Cordière (2010), Nimrod Boréalis (2011), Punchy (2012), Roxana de Barbray (2013), Soléa Rivellière (2014 und 2015), Swedishman (2016), Bird Parker (2017), Billie de Montfort (2018 und 2019)