Mehr Traber dieser Kategorien als je zuvor tummeln sich seit Wochen, wenn nicht Monaten im Süden und versuchen, mal abgesehen von den großen Klassikern, in denen die schwedische Zucht heuer praktisch unsichtbar ist, sich an den nach wie vor fetten Prämientöpfen von Vincennes zu laben.
Zu rechtfertigen vermochte der stark schwitzende, unrund laufende Schwarzbraune, vor 2½ Jahren noch stolzer Sieger des Kentucky Futurity und 2018 zu Stefan Melander nach Europa überstellt, das bei 21:10 sehr massive Vertrauen keinen Augenblick. Nach einem kapitalen Aussetzer beim Beschleunigen des Startautos zockelte er mit riesigem Abstand hinterher und wurde letztlich angehalten. Als auch sein Trainingspartner Zack’s Zoomer, 2018 noch ein Ass in der Solvallaserien, kurz nach der Ablösung an der Spitze durch Firewire aus dem Tritt kam und disqualifiziert wurde, war der Tag für „Tarzan“ endgültig ein gebrauchter.
500 Meter vorm Ziel ging die Stute auf Tauchstation, als der nach einer Runde in die Todeslage beorderte West Wing zum Generalangriff blies - und das bei einer Zwischenzeit von mageren 1:14,7 für 1500 Meter. Der neue, auch schon zwölf Jahre alte Leader sollte das Rennen - es war sein 163. - ebenfalls nicht nach Hause bringen. Sehr viel stärker war aus seinem Sog der erstmals seit dem 31. Oktober wieder aktive Super Nice, mit dem sich Visby-Trainer Sten Jansson kein leichteres Engagement hätte aussuchen können. Nichts außer geradeaus zu fahren brauchte Torbjörn Jansson für den neunten Sieg des siebenjährigen Orlando-Vici-Sohnes, der mit fünf Längen Vorteil überlegen ausfiel und sein Guthaben auf 2.946.778 Kronen hievte. An West Wing rackerte sich Sliding Home noch um eine halbe Länge vorbei - auch er mit vier Siegen aus 50 Starts keine der hellsten Kerzen auf dem Traber-Kuchen.
Oasis Bi's Lopp - Gulddivisionen - (int.)
2140m Autostart, 306.500 SEK
1. Super Nice 13,6 Torbjörn Jansson 157
7j.br. Hengst von Orlando Vici a.d. Flax Avenue von Daguet Rapide
Be / Zü: Ann-Marie Jansson & Håkan Kilgren; Tr: Sten Jansson
2. Sliding Home 3. West Wing 4. Flirting Girl 5. Ajlexes Cubano 6. Fire Wire Snowstorm Hanover Zack’s Zoomer | 14,1 Mikael Andersson 14,1 Oskar Kylin Blom 14,5 Peter Ingves 14,8 Erik Adielsson 15,5 Niclas Stenquist agh. Rikard Skoglund dis.r. Carl Johan Jepson | 403 138 236 37 284 21 47 |
Sieg: 157; Richter: überlegen 5 - ½ - 4 - 3 - 7 Längen; 8 liefen
Zw-Zeiten: 08,9,0/500m - 12,6/1000m - 14,7/1500m - 11,4/letzte 500m
Wert: 150.000 - 75.000 - 37.500 - 19.000 - 12.000 - 8.000 - 5.000 SEK
Seinen fünften V75-Treffer der laufenden Saison verpasste Marc Elias in der Klass I mit Gambit Brodde knapp. Nach 1000 der geforderten 1640 Meter gab er seine ideale Lage im zweiten Paar außen auf, dem zuvor arg massierten Barista Oak zügig den Rest und sah bis 100 Meter vorm Ziel wie der sichere Sieger aus. Dann kam Mellby Guard mit Peter Untersteiner immer fetziger auf Touren und vermasselte dem Lugauer-Schützling die Sieg-Tour um einen „Hals“. Die Zeit für Beide: 1:12,4.
In der von Princess S.W. Start-Ziel dominierten zweiten Abteilung der Diamant-Sto kassierte die ebenfalls von Peter Untersteiner trainierte und von Sohn Johan durch die Todesspur vorgetragene Ofelia OE aus dem Lot von Immo und Janto Müller als Dritte 27.500 Kronen.
V75-1 (Klass I): V75-2 (-): V75-3 (Klass II): V75-4 (Diam-Sto): V75-5 (Diam-Sto): V75-6 (Brons): V75-7 (Silver): | Mellby Guard / Peter Untersteiner Winner Bac / Markus Svedberg Father of Sun / Emilia Leo American Hill / Marc Elias Princess S.W. / Peter Untersteiner Thriller N.P. / Carl Johan Jepson Reverend Wine / Carl Johan Jepson | 89 214 83 20 22 100 32 |
Umsatz V75: 81.198.645 SEK
1. Rang: 355,1 Systeme à 59.437 SEK
2. Rang: 456 SEK
3. Rang: 39 SEK
Umsatz Top-7 (Diam-Sto): 1.720.192 SEK