In erster Linie gelohnt hat sich die Hetzjagd für Dexter Dunn, der mit Manchego von der „6“ sofort das Heft in die Hand nahm und es sich auf dem weiteren 1609-Meter-Weg auch nicht mehr entreißen ließ. Jimmy Takters einstiges Zweijährigen-Geschoss, das 2017 eine „perfect season“ mit zwölf Siegen aus ebenso vielen Starts hingelegt, dreijährig den daraus erweckten Hoffnungen jedoch nicht ganz entsprochen und aus 14 Auftritten „nur“ sieben Siege und 699.082 Dollar heimgebracht hatte, war auch in diesem Jahr ein Bäumchen-wechsle-Dich mit brillanten wie schwachen Vorstellungen gewesen. Davon zeugen drei Siege aus elf Starts und lediglich 193.250 Dollar „input“.
Neun Längen hinter der rund 1,7 Millionen USD schweren, mittlerweile von Nancy Johansson vorbereiteten Manchego, die Nachfolgerin von „Stablemate“ Ariana G wurde, sammelte Fiftydallarbill aus dem dritten Paar außen zwei innen (I Know My Chip) wie außen (Mission Accepted) vor ihm liegende Kandidaten ein, womit sich auch für Tim Tetrick der Trip gen Norden bezahlt machte. Nichts mehr zu sehen war am Ende von Custom Cantab, der den Run außen rum mit Platz sechs teuer bezahlte.
The Dayton Trotting Derby (int., frei für Alle)
1609m Autostart, 171.750 USD
1. Manchego 08,5 Dexter Dunn 29
4j.dklbr. Stute von Muscle Hill a.d. Secret Magic v. Cantab Hall
Be: Black Horse Racing; Zü: Brittany Farms; Tr: Nancy Johansson
2. Fiftydallarbill | 09,6 Tim Tetrick | 52 |
*als 5. gdZ. und auf Platz sieben zurückgesetzt
Sieg: 29; Richter: überlegen 9 - 2¼ - ¾ - ( ¼ ) - ¾ - Kopf; 9 liefen
Wert: 85.875 - 42.937 - 20.609 - 13.740 - 8.588 USD
Das 50 Minuten später ausgetragene Dayton Pacing Derby um 151.750 USD ging auf die Kappe des wie Manchego 2015 geborenen Jimmy Freight (von Sportswriter) und Scott Zeron, die im Speed den sich auf der Zielgeraden um jeden Zentimeter beharkenden Mcwicked und Western Fame um 1¼ Längen das Nachsehen gaben.