Seither hatte der Super-Photo-Kosmos-Nachkomme frische Kräfte tanken dürfen und bekam für den ersten Einsatz nach der Kurzpause einen Ersatzmann für seinen in New York beim Hambletonian-Tag engagierten Standard-Piloten Örjan Kihlström, den er gut kannte: Mit Carl Johan Jepson hatte er zwar die Elitloppet-Klatsche einstecken müssen, aber auch schon gewonnen. Der 42-jährige aus Färjestad, einst Co-Trainer bei Åke Svanstedt und inzwischen zu einem der begehrtesten Catchdriver des Königreichs avanciert, ging mit dem Hengst sofort aufs Ganze. Von der „4“ kam lediglich Re Doc schneller aus den Startblöcken, doch trat Oskar Andersson die Regie im ersten Bogen ohne Widerrede an den Favoriten ab, der fortan ziemlich unbehelligt seine mit 1:12,4 für den Kilometer recht betulichen Kreise ziehen durfte.
Leichten Schritts kamen 3½ Längen voraus 200.000 Kronen in Sorbets Kasse, die mit 5,5 Millionen ohnehin schon propper gefüllt war. Für Platz drei sammelte Apollon de Kacy den müden Dante Boko ein, der die Last von mittlerweile 102 Auftritten immer deutlicher spürt.
Ego Boys Minne - Gulddivisionen - (int.)
1640m Autostart, 409.500 SEK
1. Sorbet 11,3 Carl Johan Jepson 13
8j.schwbr. Hengst von Super Photo Kosmos a.d. Altar Bound von Supergill
Be: Stall Zet; Zü: Veterinär D Söderberg AB; Tr: Daniel Redén
2. Baron Gift | 11,7 Anders Svanstedt | 68 |
Sieg: 13; Richter: überlegen 3½ - 1½ - ½ - Hals - ½ Länge; 7 liefen
Zw-Zeiten: 11,5/500m - 12,4/1000m - 09,7/letzte 500m
Wert: 200.000 - 100.000 - 50.000 - 26.500 - 17.000 - 10.000 - 6.000 SEK
Quantitativ stärker besetzt war die Silverdivisionen, die die beiden Meistgewetteten unter sich ausmachten. Lange sah es so aus, als solle der sofort in Front gepreschte Bucks to Burn für 21:10 leicht nach Hause kommen, doch der aus dem dritten Paar weit außen mit tollem Speed glänzende Milliondollarrhyme schnappte ihm den höchsten Scheck mit den letzten Schritten vor der Nase weg. Da hatte Freddie Larsson einerseits für 30:10 Jojo mit den Nerven der Wetter gespielt, andererseits echte Maßarbeit geleistet.
Mehr als um „Guld“ lag im Finale des aus drei Bändern gestarteten Sommartravet auf dem 2640 Meter weiten Weg. Seinen Startvorteil nutzte Björn Goop mit Royal Navy Neo konsequent und nahm Bandgefährte Gideon H. Renka sowie dem mit 40 Meter Zulage gestraften On Track Piraten mit fetzigen letzten 500 Metern den Angriffsmut frühzeitig aus den Segeln. 300.000 Kronen katapultierten das Konto des nunmehr achtfachen Siegers auf 744.600 Kronen.
Von solchen Zahlen war die Königswette meilenweit entfernt. Der Umsatz ließ trotz eines 20-Millionen-Jackpots mit 86 Millionen Kronen zu wünschen übrig. Weil nicht ein „Dreistelliger“ im Winner Circle aufkreuzte, mussten sich für Rang eins 7.320 Systeme mit 5.938 Kronen zufrieden geben. Einziger Vorteil: Am nächsten Samstag rund um den Åby Stora Pris gelangen zusätzliche 22,3 Millionen Kronen zur Ausspielung.
V75-1 (Silver): | Milliondollarrhyme / Fredrik Larsson | 30 |
Umsatz V75: 85.975.132 SEK
1. Rang: 7.320 Systeme à 5.938 SEK
2. Rang: 55 SEK
3. Rang: Jackpot
Umsatz Top-7 (Klass I): 1.361.899 SEK