Allen voran der hübsche Muscles-Yankee-Sohn Kantadou, zweiter Nachkomme der Stutenderby- und Breeders-Crown-Siegerin Kataja (v. Love You), den Paul Kuhsträter als Zweijährigen – sicher nicht zum Schnäppchenpreis – beim Züchter Dr. Friedrich Gentz erworben hatte. Kantadou, den Paul Kuhsträters Onkel, der deutsche Trainer-Dino Heinz Kuhsträter (85!) in Bladenhorst vorbereitet, begab sich nach zwei feinen Vorstellungen in Gelsenkirchen erstmals auf eine längere Reise und absolvierte in Berlin gerade einmal seinen dritten Lebensstart.
Auf der Derbybahn gab man den Hengst in die Hände des formstarken Tim Schwarma, der einmal mehr seine Catchdriver-Qualitäten unter Beweis stellte, Kantadou eingangs des Schlussbogens aus dem Mittelfeld mit Verve in dritter Spur einsetzte, im Einlauf rasch das Blatt zu seinen Gunsten wendete und auf den letzten Metern nur das Nötigste tat, um die rapide aufkommende, leicht favorisierte Natty (Thorsten Tietz) sicher in Schach zu halten.
Kantadou, der im Gegensatz zu Natty auch mit einer Derbynennung ausgestattet ist, steigerte sich deutlich auf 1:15,4 /
Fortgesetzt wird die Adbell-Toddington-Serie am 1. Mai mit dem Trial 2 (bis 12.000 Euro Gewinnsumme) in Gelsenkirchen. Vor dem Hauptlauf am 27. Mai in Mariendorf wartet am 9. Mai in München noch der Trial 3 (bis 16.000 Euro).
(16.04.2018 Fotos: traberpixx.de)