Kaum hatte er diesen Ende der ersten Überseite wettgemacht, als er auch in der zweiten Kurve erheblich ins Schwimmen geriet, sprang und den gerade aufgearbeiteten Bodengewinn wieder verlor. Ein fragender Blick Gentz‘ - weitermachen durfte er, doch war an einen Sieg im Grunde nicht mehr zu denken, zumal Gustavson Be in den Bögen weiterhin straff bei Kopf gehalten werden musste. Aus der Schlusskurve, durch die er immer noch als Letzter segelte, schien vielleicht die sechste und letzte Prämie möglich. Was er dann auf die zweite Hälfte der Zielgerade zauberte, war ganz großes Kino: 100 Meter vorm Ziel schien ganz außen ein Platz auf dem Treppchen keine Utopie, und auf den letzten 20 Metern wurde es gar gegen Scorpion Kiss und Run Ceasar Run eine halbe Länge voraus „Gold“.
Weniger Glück hatte Reisegefährte Nordmann, der bei 19:10 ebenfalls Favoritenehren trug. „Er ist bestens drauf, doch wäre mir ein weiterer Weg als die 1640 Meter lieber“, hatte Gentz vorab verlauten lassen. Im ersten Bogen kam der Fast-Photo-Sohn im Mittelfeld schwer in Bedrängnis, als es durch zwei galoppierende Kandidaten ein ziemliches Kuddelmuddel gab, geriet ebenfalls aus dem Takt und war endlos lange nicht auszuparieren, so dass außer der roten Karte und den üblichen 500 Kronen Reisespesen nichts gewesen war.