Auch in der 89. Auflage schürfte das Duo auf der Heimatbahn Gold und Bronze, nur dass heuer der Vater vor dem Sohn einkam - und eine fiktive Person aus der Seifenoper „Days of our lives“ beim Namen für den vierbeinigen Sieger Pate stand: Max Brady.
88. Norsk Travderby (Gruppe I nat., Vierjährige)
2600m Autostart, 2.185.000 NKR
1. Max Brady 14,5 Geir Vegard Gundersen 49
4j.br. Hengst von Cantab Hall a.d. Hope Brady von Ganymède
Be / Zü: Håkon Engen (Stall Toftemo); Tr: Geir Vegard Gundersen
2. Eye of the Tiger 3. Noble Superb 4. Stoletheshow 5. Sam the Man 6. Gogo Hall 7. Cry Wolf 8. Broad Vision 9. Strong Case 10. Hendrix B.R. 11. S.K.’s Mystic Titan 12. Don Cash | 14,5 Dag-Sveinung Dalen 14,6 Magnus Teien Gundersen 14,6 Ulf Ohlsson 14,7 Björn Goop 14,7 Frode Hamre 14,7 Vemund Madsen Drolsum 14,7 Adrian Solberg Akselsen 14,8g Åsbjörn Tengsareid 14,9 Lars Anvar Kolle 14,9 Tom Erik Solberg 15,0 Jeppe Juel | 139 47 31 82 399 138 855 564 899 137 204 |
Sieg: 49; Richter: Kampf Hals - ¾ - 1 - k.Kopf - Hals - Hals; 12 liefen
Zw-Zeiten: 12,9/500m - 15,3/1000m - 15,5/1500m - 15,3/2000m - 12,1/letzte 500m
Wert: 1.000.000 - 500.000 - 280.000 - 175.000 - 125.000 - 75.000 und sechsmal 5.000 NKR
Überfliegerin Hillary B.R.
Die knappste Entscheidung des Nachmittags, an dem wie seit einigen Jahren gewohnt Derbys und Kriterien mit entsprechenden Stutenabteilungen für Warm- und Kaltblüter in einem Aufwasch erledigt wurden, war den Dreijährigen im Kriterium vorbehalten, in dem die Hälfte der zwölf Aspiranten nicht ungeschoren, sprich ohne Fehler um den 2100 Meter langen Parcours kam. Zu den „Galoppern“ zählte auch Custom Colt, der am Start rund 40 Meter verlor, im dritten Paar außen des bereits im ersten Bogen arg dezimierten Feldes unterkam und im Grunde nie wie ein Sieger aussah. Auf den letzten Metern wurde das „Klassement“ gründlich umgekrempelt, und tatsächlich zwang Svein Ove Wassberg den bei 216:10 notierten Offshore-Dream-Sohn um Nüsternbreite nach 1:14,0 vor Te Amo Corazon/Tom Erik Solberg als Ersten an die Linie, wofür es 750.000 Kronen setzte.
Auch in der ebenso wertvollen Abteilung für die Ladys hatten die Favoritenwetter nichts zu lachen: Erlend Rennesvik setzte sich mit Lady Ann für 13,7faches Aufgeld in 1:14,6 überlegen auf vier Längen ab. Für die Schwarzbraune, eine Tochter der grandiosen Kanadierin Peaceful Way, die 2007 mit 33 Siegen aus 55 Starts und 3,2 Millionen Dollar als beste kanadische Stute aller Zeiten abgetreten war, war es der zweite Sieg bei fünf Auftritten.
Kaltblutkönig Öystein Tjomsland
Desgleichen war der in Oslo lizensierte Tjomsland im Trav-Kriterium für die dreijährigen „Breitnasen“ Chef im 2100 Meter weiten Ring. Mit dem am Toto noch einen Punkt niedriger notierten Moe-Odin-Sohn Grisle Odin G.L. übernahm der 48-jährige nach 1500 Metern Todesspur mit einer Tempoverschärfung, die sich gewaschen hatte, das Kommando und setzte sich überlegen auf sieben Längen ab. Als Prämie gab’s für die brillante 1:26,7-Vorstellung 500.000 NOK.
V75-1 (Stayer): V75-2 (KB-Krit.): V75-3 (Kallblod): V75-4 (Trav-Krit.): V75-5 (KB-Derby): V75-6 (-): V75-7 (Derby): | Quantanamera / Erik Berglöf Grisle Odin G.L. / Öystein Tjomsland Roli Eld / Adrian Solberg Akselsen Custom Colt / Svein Ove Wassberg Nordsjö Odin / Öystein Tjomsland Cash Okay / Erlend Rennesvik Max Brady / Geir Vegard Gundersen | 145 13 23 216 14 377 49 |
Umsatz V75: 23.214.000 SEK
1. Rang: 127,5 Systeme à 47.313 SEK
2. Rang: 490 SEK
3. Rang: 38 SEK
Umsatz Top-7 (Kallblod-Derby): 584.094 SEK