Unterwegs sah es durchweg nach „business as usual“ aus für den dreifach vertretenen Alessandro Gocciadoro, der sich selbst Arazi Boko vorknöpfte und mit dem elfjährigen Haudegen an der „1“ dem gewaltig rackernden Uragano Trebi‘ (3) den Griff nach dem Taktstock eisern verwehrte. Hinter dem Schweden schlossen mit Visa As und Sonia zwei Gocciadoro-Stuten vor Vincent SM und Vernissage Grif die Reihen, so dass Roberto Vecchione zunächst mit der Todeslage vor Very Joy vorliebnehmen musste. Nach 400 Metern setzte sich Sonia vor ihn, womit die Gocciadoro-Trainees die totale Kontrolle hatten und es entsprechend ruhig angehen ließen. Als die Fahrt kurz vorm Schlussbogen gewaltig anzog, war’s um Visa As geschehen, die im Galopp das Feld räumte, das direkt hinter dem Leader nunmehr Vincent SM besetzte.
Mit 1:11,7 war Vincent SM rasant wie nie zuvor bei der Arbeit. Zum Rennrekord reichte es dennoch nicht: Der sitzt seit 2014 mit 1:10,7 fest auf den Schultern Napoleon Bars.
Gran Premio Freccia d’Europa (Gruppe II int.)
1600 Meter Autostart, 88.000 Euro
1. Vincent SM 11,7 Mario Minopoli jr 546
5j.br. Hengst von CC’s Chuckie T a.d. Nikita Yank SM von Yankee Slide
Be: Scud. Erca; Zü: Scud. Dell Baronetto; Tr: Team Minopoli
2. Arazi Boko 3. Sonia 4. Very Joy 5. Vernissage Grif 6. UraganoTrebi‘ 7. Toscarella 8. Universo Jet Visa As | 11,8 Alessandro Gocciadoro 11,9 Rene’ Legati 11,9 Antonio di Nardo 12,0 Lorenzo Baldi 12,0 Roberto Vecchione 12,1 Gennaro Amitrano 12,5 Vincenzo Luongo dis.r. Federico Esposito | 13 132 60 112 51 481 261 167 |
Sieg: 546; Richter: sicher 1 - Kopf - ½ - ½ - Kopf - 1 Länge; 9 liefen
Wert: 36.800 - 17.600 - 9.600 - 4.800 - 3.200 und 16.000 Euro Züchterprämie