Von der „5“ machte Yoann Lebourgeois dem Hünen Gospel Pat sofort Beine und scheuchte ihn mit einigem Aufwand gegen Gassman d’Essa und Gilmour nach 300 Metern in Front, wobei die ersten 600 Meter in 1:09,5 nicht von schlechten Eltern für die Jungspunde waren. Den dagegen geradezu schmalbrüstigen Gamble River, Gospel Pat beim letzten Aufeinandertreffen knapp unterlegen, brachte François Lagadeuc von der „9“ verhalten als Vorletzten ab. In dritter Linie koppelte er sich an Gordon Flash und drückte, als der an Gaston du Roc vorbei in Spur zwei herunterkam, das Gaspedal kräftig durch. Lebourgeois hatte nichts dagegen, 700 Meter vorm Ziel das Kommando an den Un-Mec-d’Héripré-Sohn abzutreten und hinter ihm auf seine Chance zu lauern, die eingangs der Zielgeraden mundgerecht kam. Drei Längen vor dem von Galactic ins Ziel geführten Rest, aus dem Gordon Flash nach dem Kraftakt völlig von der Bildfläche verschwand, hielt Gamble River den seinen sehr viel besser durch und widerstand dem unermüdlich angreifenden Gospel Pat für den vierten Treffer aus neun Starts um einen „Hals“, was sein Konto auf 86.000 Euro streckte.
Prix Atlas (nat., dreij. Hengste & Wallache, keine 62.000 Euro)
2100m Autostart, 70.000 Euro
1. Gamble River 13,1 François Lagadeuc 32
3j.br. Hengst von Un Mec d‘Héripré a.d. Olga de la Grenne von Viking’s Way
Be / Zü: Gérard Manzi; Tr: Sébastien Guarato
2. Gospel Pat 3. Galactic 4. Garibaldi 5. Gladiateur Turgot 6. Gassman d’Essa 7. Gaston du Roc 8. Gilmour 9. Gordon Flash | 13,2 Yoann Lebourgeois 13,4 Matthieu Abrivard 13,6 Jean-Philippe Monclin 13,7 Franck Nivard 13,7 Anthony Barrier 13,8 Patrice Toutain 14,2 Mathieu Mottier 16,1 Eric Raffin | 33 76 82 110 270 310 440 67 |
Sieg: 32; Richter: Kampf Hals - 3 - 2½ - 1 - k.Kopf - 1 Länge; 9 liefen
Zw-Zeiten: 09,5/600m - 10,6/1100m - 13,2/1600m
Wert: 31.500 - 17.500 - 9.800 - 5.600 - 3.500 - 1.400 - 700 Euro
Link zum Rennvideo: https://www.letrot.com/fr/replay-courses/2019-04-09/7500/2
Im durch drei Absagen, darunter jene von Mister Ed Heldia, auf sechs Teilnehmer geschrumpften Prix de Gelsenkirchen (2850m; 6.000 Euro) für Kandidaten bis 100.000 Euro Gewinnsumme war für Mike Lenders‘ erstmals seit dem Ehrenplatz in der Breeders Crown am 23. September wieder vorgestellte Voyage d’Amour mit einem Startfehler sofort Schluss. Eine Klase für sich war Gina Schermer, mit der sich Hollands Champion Rick Ebbinge nach einigem Hin und Her bis zum Schlussbogen von Eagle B Butcher den Weg weisen ließ und ihn dann abkanzelte, wie es sich für eine 13:10-Favoritin gehört: mit acht Längen.