(MTZV-press) Bei bestem Trabrennwetter stand am Mittwoch in Daglfing ein sieben Rennen umfassende PMU-Lunchkarte auf dem Programm, bei der vor allem die siegreichen Wetter in den V-Wetten mit hohen Quoten beschert wurden.
Zum Auftakt stand der Prix Victor Hugo (2.600 Meter) aus zwei Bändern auf dem Programm, in dem Sokrates (Christoph Schwarz, Trainer Robert Gramüller, Besitzerin Dr. Marie Lindinger) nach einem Rennen im Windschatten von Teatox im Einlauf schnell die Oberhand und in in 1:16,2 mit 3½ Längen vor Teatox (Marisa Bock) und dem mit Zulage angetretenen Hulken Sisu (Wolfgang Ruth) gewann.
Ein Rennen später gelang im Prix Voltaire (1.609 Meter) Breeding of Hanke (Andreas Geineder, Trainer Andreas Geineder, Besitzer Eva und Helmut Völkl) ein überlegener Sieg. In der Gegenseite punktgenau eingesetzt, blieb der Wallach im Ziel mit sieben Längen vor Magnum Stone (Michael Larsen), der nach einem Rennen an der Spitze ausgangs des Schlussbogens dem Druck des Siegers nachgeben musste und den Ehrenplatz schließlich klar vor Profitable Invest (Josef Sparber) verteidigen konnte.

Nicht unerwartet kam im Prix Albert Camus (2.100 Meter ) der Sieg von King des Ves (Marc Raschat, Trainerin Sophia Raschat, Besitzer Trotteur Royale). Trotz Wegen durch die zweite Spur triumphierte der Sechsjährige in 1:15,8 klar mit 5 ½ Längen vor Augustiner (Dr. Conny Schulz), der aus der zweiten Reihe erneut eine starke Leistung bot. Als Dritter passierte Be the One (Daniel Hinterhäuser) die Linie, der nach langer Führung zum Schluss kürzer wurde und nur knapp vor der gut aufgelegten Dafna (Renate Lindinger) blieb. Die als zweite Favoritin am Toto notierte Under a Spell (Dr. Marie Lindinger, Quote 4,7) scheiterte an einem Fehler in der Startphase.
Die Überraschung des Tages folgte im Prix Antonie de Saint-Exupéry (2.125 Meter), denn Gri Barack (Herbert Tuscher, zugl. Trainer, Besitzer Stall Granit), der aus dem Zulagenband gestartet war, rückte im Schlussbogen mächtig auf und siegte in 1:16,7 mit zwei Längen vor seinem Bandgefährten Ideolog (Vitus Schwaiger) und dem aus dem ersten Band gut gelaufenen Othello Venus (Romina Geineder), der nach Führung Rang drei verteidigte.
Nach wechselhaften Vorstellungen zeigte sich im Prix Molière (2.100 Meter) Shenandoah (Christoph Schwarz, Trainer Robert Gramüller, Besitzer Fritz Drska/Chrisitian Strobl) dieses Mal von ihrer besten Seite und gewann klar mit 9 ½ Längen 1:16,9 vor Marilyn Venus (Josef Franzl) und Ivory Green (Anja Biss). Dabei legte die dreijährige Stute Ehre für ihren Vater Varenne ein, eines der besten Trabrennpferde aller Zeiten, das erst am Montag im Alter von 31 Jahren einem Herzinfarkt erlegen war.
Einen Start-Ziel-Sieg landete im Prix Jean-Jacques Rousseau (2.100 Meter) Northern Rose (Josef Franzl, zugl. Trainer, Besitzer Team Auwald), die in 1:15,5 nur um einen kurzen Kopf vor Tampa Bay (Lasse Grundhöfer) blieb. Deutlich zurück endete Unfinished Business (Christoph Fischer) auf dem dritten Rang und zeigte sich beim zweiten Start nach Pause gesteigert.
Einen Sieg zum Abschluss entführte im Prix Honoré de Balzac (2.100 Meter) Super Track (Wolfgang Ruth, zugl. Trainer, Besitzerin Monika Sirucek) nach Österreich. Schnell an die Spitze gekommen, löste die Stute die Aufgabe sicher und blieb in 1:17,6 mit 2 ½ Längen vor Cassiopeia Diamant (Tom Karten), die Sephora (Christoph Schwarz) auf Rang drei verwies.
Mit zwei Treffern in der V6-Wette und einem Treffer in der V4-Wette durften sich drei Kunden über lukrative Gewinne freuen und kassierten zur Wochenmitte vierstellige Beträge.
Weiter geht es in Daglfing am 30. August 2026. Rund um den Hacker-Pschorr-Bayern-Pokal wartet dann der Renntag des Jahres in Daglfing mit gehobenen Rennen für Zwei-, Drei- und Vierjährige Pferde. Der erste Start erfolgt gegen 13:30 Uhr!
Titelfoto: Shenandoah (Franz Hahn)
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