AUS ALLER WELT

Oldie but Goldie

8. August 2026
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© tgn.no

Im legendären Elitloppet-Finale am 31. Mai hatte Dream Mine als Zweiter in 1:07,3 Sebastian K als schnellsten Hengst der Welt abgelöst. Während seine Bezwingerin Allegiant seitdem schon wieder zwei Rennen bestritten und ihren Weltrekord-Run in Jägersro vollauf bestätigt hat, verordnete Trainer Jörgen Westholm seinem Fünfjährigen eine ausgedehnte Pause, während der der Maharajah-Sohn unter großem Medienecho in den Mitbesitz von Menhammar Stuteri, seiner künftigen Deckstation, wechselte.

Sein Comeback gab Dream Mine an diesem Samstag im Jämtlands Stora Pris (1.171.000 Kronen/Gruppe II) in Östersund, wo so ziemlich alles gegen den schwedischen Derbysieger lief.

Die zugeloste 9 in zweiter Reihe wäre noch zu verkraften gewesen, hätte man  vor sich auf 1 und 2 mit dem gleich galoppierenden Trainingsgefährten Nine Points Lasse und dem wie ein Schlafwagen eintretenden H.C.'s Crazy Horse nicht zwei für einen vernünftigen Start "unbrauchbare" Vorderleute gehabt.

So landete Dream Mine prompt am Ende des Feldes, das erst von Global Concept, ab eingangs der Gegenseite von Don Fanucci Zet angeführt wurde. Bei dem trat Örjan Kihlström nach ersten 500 Metern in 1:06,8 kräftig auf die Bremse, so dass der Kilometer "nur" noch bei 1:12,2 lag.

Erste Angriffsambitionen von Mats Djuse mit Dream Mine ausgangs der zweiten Kurve hatte Daniel Wäjersten vereitelt, der mit Kuiper die gleiche Idee hatte, zu Beginn der Schlussrunde Gio Cash in der Todesspur ablöste und hinter Don Fanucci Zet auftauchte, ohne auf diesen Druck auszuüben.

Letztmals gegenüber musste Majs Djuse aktiv werden, hing jedoch durch gesamten Schlussbogen in dritter Spur, was den Weltrekordler auch deshalb überforderte, da Kihlström vorne für die finale Halbe 1:07,7 vorlegte und mit dem unverwüstlichen Zehnjährigen eher leicht denn sicher in 1:10,9/2140 Meter nach Hause kam.

Der 209:10-Außenseiter Global Etalon profitierte mit Carl Johan Jepson auf dem Ehrenplatz vom perfekten Run im Fahrwasser des Siegers. Kuiper hielt als tapferer Dritter seine Trainingspartner H.C.'s Crazy Horse und Gio Cash hauchdünn bzw. klar in Schach.

Knüppeldick kam es im Finish für Dream Mine, der ausgepowert bis auf Rang sechs zurückfiel, hinter dem Mats Djuse aber auch rasch die Hände herunternahm.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=_KmUlZ0R8-g

Für Fanucci Zet, der den Elitloppet (Vorlauf-1., Final-5.) blendend weggesteckt hat und danach schon wieder in Jarlsberg und Mikkeli am Ablauf war, war es beim 73. Start der 38. Sieg, mit dem sein Konto die 25-Mio.-Kronen-Grenze übersprang.

Örjan Kihlström gewann den Jämtlands Stora Pris zum vierten Mal in Folge mit einem Schützling von Daniel Redén, insgesamt zum sechsten Mal.

Jörgen Westholm äußerte sich nach dem Rennen gegenüber Travronden: „Ich habe gesehen, dass er beim Angriff nicht wirklich aufmerksam war. Mats meinte, er fühlte sich gut, aber es habe ihm beim Angriff etwas gefehlt. Hoffentlich liegt das daran, dass ich mich im Trainingsplan etwas verkalkuliert und es etwas zu ruhig angehen lassen habe. Mal sehen, wie er das aufnimmt. Wenn er das Rennen heute gut wegsteckt, soll er beim Margaretapokalen fit sein.“

Eine seiner besten Vorstellungen seit der Übersiedelung zu Daniel Wäjersten nach Schweden gab in der Silberdivision Patrick Maleitzkes noch amtierender deutsche Derbysieger Summermusic'night S.

Nach einem Rennen im zweiten Paar außen stand der Tactical-Landing-Sohn seinen Schlussangriff blendend durch, reicht an seinen Start-Ziel in 1:10,1/1640 Meter dominierenden Trainingsgefährten X.O.Kemp (Mats Djuse) zwar nicht heran, verbesserte sich aber selbst von 1:11,3 (Derby-Vorlauf 2025) auf 1:10,5 und bekam 75.000 Kronen, rund 7.000 Euro, gutgeschrieben.

Alle Ergebnisse: https://sportapp.travsport.se/race/raceday/ts616541/results/all