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Nächster Big Point für Epic Kronos

30. August 2026
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© TR Media

(dk) Gerade einmal zwei Wochen nach seinem Sieg im Åby Stora Pris, wo erstmals Björn Goop sein Partner war, klinkte sich Epic Kronos, Schwedens Derby- und U.E.T.-Sieger von 2024 und Dritter des diesjährigen Prix d'Amérique mit dem Sundsvall Open Trot (2.055.000 SEK - 2.140 m) von Bergsaker am frühen Samstagabend gleich das nächste Gruppe-I-Rennen ein.

Diesmal wieder mit seinem Stammfahrer Örjan Kihlström liiert, der sich vor zwei Wochen für die Fahrt von Francesco Zet entschieden hatte, für den die Saison infolge einer dort erlittenen Verletzung zwischenzeitlich bereits beendet ist, trat der Muscle-Hill-Sohn gut, aber nicht überhastet ein und übernahm das Zepter ausgangs des ersten Bogens ohne sonderlichen Aufwand vom anfangs sofort an die Spitze gestrebten Get A Wish (Robert Bergh).

Die größere Herausforderung kam dann postwendend Mitte der ersten Gegenseite, als Daniel Wäjersten mit dem durch den Führungswechsel im ersten Bogen außen hängen gebliebenen Kuiper mit Nachdruck ums Kommando fuhr. Diesem Ansinnen erteilte der Iceman aber eine rigorose Absage.

Wie sehr Trabrennsport eine Sache von Sekundenentscheidungen und Rennverläufen ist, davon konnte man sich ausgangs des zweiten Bogens ein Bild machen, als Magnus Djuse hinter der zweiten Redén-Farbe Kentucky River auffiel, dass er seine Uhr noch gar nicht zur Hand hatte, danach in seiner Brusttasche kramte und damit vielleicht für einen Moment unaufmerksam war, was sich am Ende zu seinem Vorteil entwickeln sollte. Denn so konnte sich Carl Johan Jepson mit Global Etalon an dritter Stelle vor ihm nach außen orientieren im Glauben, damit durch den außen hängen gebliebenen Kuiper ein perfektes Führpferd zu haben.

Stattdessen aber nahm Wäjersten mit diesem die Einladung der dadurch hinter Epic Kronos und Get A Wish frei gewordenen Innenspur an, womit Jepson in der Todesspur fortan die berühmte "A-Karte" hatte und Kentucky River eine ideale Zugmaschine erhielt.

Aus dem Rücken dieser schloss der Father-Patrick-Sohn auf klebriger Piste im Einlauf zwar noch einmal zum 17:10-Favoriten auf, konnte dem nunmehr über 12 Mio. SEK schweren Epic Kronos aber nicht mehr ans Zeug flicken, hinter dem Örjan Kihlström für den Doppelerfolg der Redén-Schützlinge weder Zugzaum noch -kappe bemühen musste, um in 1:11,2 / 2.140 m die Oberhand zu behalten.

Gut zwei Längen dahinter biss sich Get A Wish im Rücken des Siegers um Haaresbreite zu Rang drei durch, weil Kuiper auf dem Weg in die Freiheit ein zu langer Anlauf beschieden war und Global Etalon infolge des Rennverlaufs auf der Schlussrunde am Ende naturgemäß nachließ.

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