(dk) Rolleman Flevo, benannt nach dem früher von Pferden gezogenen Domizil des fahrenden Volkes, womit auch Namensgeber Toony Vosselman und sein Vater John Baegen (Stal Amstelwijk Dordrecht) in Verbindung stehen, gab sich am Freitagmittag im Victoria Park Wolvega auch beim 11. Karrierestart keine Blöße und behielt auf der nach einem kräftigen Regenschauer gewiss nicht optimalen Bahn in 1:13,6/2.100 m seine weiße Weste.
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Ein typischer Rolleman[/caption]
500 Meter in 1:10,7 brauchte sein Trainer Dion Tesselaar, um den von ganz außen gestarteten 13:10-Favoriten in der Fokkers Trofee R Hengsten & Ruins (18.000 Euro zzgl. 20 % vom Züchterverband gesponserter Züchterprämie) an der Spitze zu installieren, und eine darauffolgende Verschnaufpause in 1:19,0 reichte, um den nach einer Runde zum Piloten vorgerückten Co-Favoriten Roy Schermer (Robin Bakker) schon im Schlussbogen abzuschütteln.
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Dion Tesselaar (Foto: noordtrot.com)[/caption]
Der wie der Sieger von Maharajah stammende Vertreter des Stalles Why Not, dem während einer äußerst erfolgreichen Schweden-Ralley in dieser Saison immerhin schon vier Siege en suite gelungen waren, biss sich aber trotz des anspruchsvollen Transports zum Ehrenplatz gegenüber Ritchy Diamond (Michel Rothengatter) durch.
Noch mehr Erfolg hatte Robin Bakker mit der ebenfalls zum Derby aus Schweden heimgekehrten Royal Express in der Fokkers Trofee R Merries (Dotierung wie bei den Hengsten), in der er nach anfänglicher Führung die Favoritin Rose Starklake (Jeffrey Mieras) gewähren ließ, um die sich zäh wehrende Indigious-Tochter aus deren Rücken heraus im Einlauf in 1:14,1/2.100 m knapp in die Knie zu zwingen.
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Royal Express (links) kämpft sich durch (Foto: noordtrot.com)[/caption]
Das erste Zweijährigen-Rennen der 2026er Saison in den Niederlanden, ein TCT Tweejarigen Satellietkoers (5.000 € zzgl. 10 % Züchterprämie) ging an einen Dänen in französischem Besitz. Der von Trainer und Besitzer Philippe Allaire Jim Veldman an die Hand gegebene Ni Dieu Ni Maitre - zu deutsch: "weder Gott noch Herr" und damit ein Leitgedanke anarchistischer Bewegungen - kam an der Spitze in der Distanz zurück, nachdem er von Salina Meerswal (Jaap van Rijn) und Spirit Meerswal (Micha Brouwer) an der letzten Ecke bereits überlaufen schien.
Im Ziel hatte der Chapter-Seven-Sohn der Beautiful Colibri, einer Halbschwester von Callmethebreeze und Ginostrabliggi, in 1:15,0 / 1.609 m wieder einen sicheren Vorsprung gegenüber den beiden Youngstern von Piet Siderius.
