Dazu kam in diesem Jahr ein Rennverlauf, wie er langweiliger nicht sein konnte und vor dem der rührige Veranstalter, der nur dank der konzertierten Aktion von Stefan Melander und der Menhammar Stuteri diesen Traditionsrenntag in diesem Maß am Leben zu erhalten vermag - Schwedens nobelste Zuchtstätte trat für den „Cup“ als Hauptsponsor in die Bresche -, wie jeder andere nie gefeit ist.
Der wie in Mantorp, Solvalla und Åby erneut mit einem idealen Startplatz gesegnete Handsome Brad - das fetzige In-die-Hufe-Kommen hat er von Papa Brad de Veluwe gelernt - nutzte die „1“ diesmal konsequent. An ihm kam selbst ein „Flieger“ wie Titelverteidiger Cyber Lane, den die Experten vorn erwartet hatten, nicht vorbei, und weil Vater Peter mit Generaal Bianco die innere Bude felsenfest zunagelte („Wenn wir eine gute Lage erwischen, kann er’s aufs Treppchen schaffen.“) - da war dem gebürtigen Österreicher die eigene Trainieranstalt dann doch näher als die Familienbande -, musste Johan Untersteiner für den Rest des Weges durch die Todesspur dampfen. Natürlich hatte er kein Interesse an einer scharfen Pace, und so tuckerte der Tross 1500 Meter im gemütlichen Tempo dahin. Innen folgte besagter holländischer Generaal aus dem Lot Michel de Bruins vor Voltaire Gifont, Repay Merci und dem am Start von der „8“ sofort zurückgenommenen Cash Hanover, außen bildeten Racing Mange, Dreammoko, Tsunami Diamant und Co-Favorit Makethemark die Korona hinter Cyber Lane. Vom Maharajah-Sohn, der beim spektakulären Saisoneinstand Sorbet um eine Nasenspitze in die Knie gezwungen hatte, war am ehesten zu erwarten, über eine langgezogene Attacke dem Spitzenduo auf den Zahn zu fühlen, doch hatte Ulf Ohlsson offensichtlich Order, auf günstigere Optionen zu warten.
Copenhagen Cup (Gruppe I int.)
2011m Autostart, 750.000 DKR
1. Handsome Brad 11,4 Carl Johan Jepson 56
6j.dklbr. Hengst von Brad de Veluwe a.d. Ulrica M. von Red Xing
Be / Zü: Aneby Lemitek AB; Tr: Ulf Stenströmer
2. Cyber Lane 3. Generaal Bianco 4. Voltaire Gifont 5. Racing Mange 6. Makethemark 7. Dreammoko 8. Cash Hanover 9. Repay Merci Tsunami Diamant | 11,6 Johan Untersteiner 11,7 Peter Untersteiner 11,7 Pietro Gubellini 11,8 Joakim Lövgren 11,8 Ulf Ohlsson 11,9 Wilhelm Paal 12,0 Michael Nimczyk 12,0 Knud Mönster dis.r. Robin Bakker | 18 357 669 100 37 383 999 999 423 |
Sieg: 56; Richter: sicher 1½ - 1 - ½ - ¾ - ½ Länge; 10 liefen
Zw-Zeiten: 12,0/500m - 13,5/1000m - 07,6/letzte 500m
Wert: 375.000 - 175.000 - 90.000 - 55.000 - 30.000 - 25.000 DKR
Rennvideo: https://www.youtube.com/watch?v=8TZuDMSBGFI
Im Vergleich zu 2018, als in der über die schwedische ATG abgerechneten Königswette 23,6 Millionen umgesetzt wurden, rasselten heuer nur 20,3 Millionen durch die tatsächlichen oder imaginären Kassen - ein Minus von 14 Prozent.
V75-1 (Sto-El.): V75-2 (Open): V75-3 (Stayer): V75-4 (4jähr.): V75-5 (Silver): V75-6 (Cop-Cup): V75-7 (Klass II): | Queen of Sand / Stefan Söderkvist 105 O’Grady / Kasper Andersen 151 Ochongo Face / Ulf Ohlsson 56 Mister F Daag / Robin Bakker 14 Heart of Steel / Peter Untersteiner 17 Handsome Brad / Carl Johan Jepson 56 Officer Stephen / Dion Tesselaar 55 |
Umsatz V75: 20.312.303 SEK
1. Rang: 274,3 Systeme à 19.249 SEK
2. Rang: 174 SEK
3. Rang: 20 SEK
Umsatz Top-7 (Silver): 504.040 SEK