Mit breiter Brust stürmte Who is Who in Windeseile an den Jüngeren vorbei, hatte im Schlussbogen 20 Meter Vorsprung und gab davon, durchweg gut am Gebiss stehend, nichts mehr her. Eine letzte halbe Runde in 1:11,5 - drin war der bei 11:10 allseits erwartete 1:14,0-Fisch. „Natürlich wird er’s so leicht nicht wieder antreffen, aber die Art und Weise war sehr überzeugend. Die ausgiebige Winterarbeit zeigt Wirkung, er ist mehr Pferd geworden und bestens drauf. Unser großes Ziel ist Solvallas Jubileumspokalen Mitte August. Bis dahin liegen viele gut dotierte Rennen seiner Altersklasse auf dem Weg“, strahlte Pasi Aikio, und Kihlström ergänzte: „Er war bestens bei der Sache, weich und fein zu fahren. Was will man mehr zum Einstand in die Saison.“ Auf dem Weg zum Winner Circle ließ der „Iceman“ seinem Schützling eine besondere Ehre angedeihen, stieg aus dem Sulky, löste den Check und tätschelte dem wie eine Statue stehenden „Knuddel“ den Hals.
Weil’s so schön war, stach auch der zweite Trumpf der grün-weißen Farben. Alone hatte es in einer 1640-Meter-Allerweltsaufgabe auf dem Papier wesentlich leichter als zuvor im Vorlauf zum Konung Gustaf V:s Pokal, trat demzufolge als 17:10-Gemeinter an - und hatte mächtig zu knabbern. Die ersten 600 Meter musste der Fuchs bei 1:09-Fahrt durch die dritte Spur, konnte dann an die Flanke von Tempomacher Twice Kronos, steckte an der letzten Ecke den Kopf in Front und behielt ihn dort trotz der harschen Attacke Venerdis, die er um eine halbe Länge abwies. Die 1:11,5-Vorstellung wurde mit 40.000 Kronen entlohnt.
Einmal stieg Conrad Lugauer in den Sulky und musste mit Hans Joachim Tipkes Howard T lediglich My New Chapter / Johnny Takter vor sich anerkennen, was dem Berliner Seriensieger zur Schweden-Premiere 15.000 Kronen in die Kasse spülte. Für Lugauers 50. Trainerpunkt der Saison war Marc Elias zuständig, der sich von der wie ein Irrwisch losfegenden Alicia Bore, die die ersten 500 Meter in 1:07,9 herunterfegte und am Ende als „übersäuerte“ Siebente ohne Geld blieb, nicht aus dem Konzept bringen ließ. Durch die Todesspur biss sich seine Alegra B. zum knappen, mit 70.000 Kronen belohnten „Hals“-Sieg gegen Chiquitita Diablo durch, der in 1:12,2/1640m unter Dach und Fach war.