Am Freitagabend beginnt in Vincennes die Suche nach den zwölf Finalisten für den 400.000-Euro-Endlauf des Grand Prix de l'UET 2026 am 11. Oktober in Turin. Zweifellos eine harte Selektion, denn aus jedem der fünf Vorläufe qualifizieren nur die beiden Erstplatzierten direkt, dazu kommen die beiden zeitschnellsten Dritten aus Paris und Åby.
Deutschlands Hoffnung Fragolino Rosso, der seit seinem Berliner Derby-Triumph nicht mehr am Ablauf war und von Paul Hagoort gezielt auf den UET vorbereitet wurde, trifft auf dem Plateau de Gravelle im zweiten der beiden 60.000-Euro-Vorläufe gleich zwei harte Kaliber, den nach zwei Gruppe-I-Erfolgen (u.a. Critérium des 3 Ans) fast 700.000 Euro schweren Mack de Blary (Theo Dulvadestin) sowie den bei Sébastien Guarato stationierten Italiener Golden Gio (Eric Raffin).
Wie im Derby tritt der Schmaus/SPK-Schützling mit Robin Bakker auf dem frisch renovierten und allseits gelobten Geläuf von Vincennes natürlich "barfuß" an.
Am Samstag sind die Skandinavier an der Reihe, die im Rahmen der Svenskt Mästerskap in Åby fünf Finalisten für Turin ermitteln. Gleich im ersten Vorlauf prallen Mellby Narrow (Daniel Wäjersten) und Lazy Dust (Johan Untersteiner), die Derbysieger Schwedens und Dänemarks aufeinander, während im 2. Vorlauf der SprinterMästaren und Derbyfünfte Nightlife In (Carl Johan Jepson) gegen Oaks-Siegerin Meditate (Mats Djuse) ran muss
Und am Sonntag gibt es dann doch einen Vorlauf im Gastgeberland des Finales, der lange in Frage stand, zumal noch am vergangenen Sonntag mit dem Gran Premio Continentale in Bologna ein Gruppe-I-Rennen für Vierjährige ausgetragen wurde. Der dort Drittplatzierte Ginger Gio tritt in Mailand erneut an und trifft auf fünf Konkurrenten, darunter eine dreiköpfige Gocciadoro-Streitmacht mit den Jahrgangs-Assen Guglielmo Jet und Golden Boy (Antonio di Nardo) an der Spitze.