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Fragolino Rosso spaziert ins UET-Finale

25. September 2026
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© ScoopDyga

Fragolino Rosso hat die nächste Bewährungsprobe mit Bravour bestanden - die Auseinandersetzung mit der französischen Jahrgangsspitze. Einen Teil derer traf der deutsche Derbysieger am Freitagabend im zweiten 60.000-Euro-Vorlauf zum Grand Prix de l'UET in Vincennes und dominierte Mack de Blary & Co. in einer Art und Weise, die selbst Optimisten und Fans staunend zurückließ.

Dass der Booster-Winner-Sohn durchaus auch fliegend eintreten kann, untermauerte er mit einer atemberaubenden 03,7-Eröffnung (erste 100 Meter). Robin Bakker gestaltete das Tempo anschließend nach seinem Gusto. Über 1:08,5 (erste Halbe), 13,9 und 11,2 bis hin zur finalen Beschleunigung auf 1:08,3 hatte er mit Fragolino Rosso alles im Angebot. Was Theo Duvaldestin nicht davon abhielt, mit Mack de Blary die Lage als Dritter innen schon eingangs der Gegenseite aufzugeben und den zweifachen Gruppe-I-Sieger an die Seite des deutschen 20:10-Favoriten zu schicken.

Dies musste der Herausforderer schwer büßen, indem er an der letzten Ecke, als Fragolino Rosso den Turbo zuschaltete, mit einem Fehler reagierte und dabei zu allem Überfluss Golden Gio, den dritten Favoriten, mit ins Verderben riss, mit dem Eric Raffin nicht schnell genug ausweichen konnte, sondern hart einfädelte und sich nur mit Mühe im Sulky halten konnte.

So fiel der Ehrenplatz hinter dem überlegenen Fragolino Rosso, der beim 16 Start den 14 Sieg markierte, an den in dessen Fahrwasser geschonten 514:10-Außenseiter Monzon Normand (Paul Philippe Ploquin), so dass Philippe Allaire doch noch einen Schützling in das 400.000-Euro-Finale am 11. Oktober in Turin brachte, nach dem im ersten Vorlauf mit Magic Night und Manaslu gleich beide Allaire-Vertreter fehlerbedingt ausgefallen waren.

Auch der Dritte aus dem Fragolino-Vorlauf, Magnus du Choquel, kam eine Runde weiter, da in 1:10,9 eine glatte Sekunde schneller als Miss Matters im ersten Vorlauf, den Co-Favorit Maestro Vrie (Mathieu Mottier) in 1:11,8/2100 Meter mit dem letzten Schritt gegen die bis kurz vor der Linie führende Mostra de Banville gewann.

Die 11,8 waren nichts gegen die 1:10,2, die Fragolino Rosso unangefasst aufs Parkett zauberte und damit seinen Rekord von 1:10,4/1640 Meter aus Jägersro verbesserte. Kaum zu glauben, dass es nicht zu einem neuen deutschen Vierjährigen-Rekord reichte. Gio Cash (1640 Meter/Solvalla) und Gericault (2100 Meter/Vincennes) waren eine Zehntelsekunde schneller.

Robin Bakker äußerte sich im Siegerinterview wie folgt: „Im Vorfeld war ich etwas besorgt wegen Mack de Blary. Das ist ein außergewöhnliches Pferd. Ich meinerseits hatte einen guten Start, kontrollierte das Rennen und hatte immer das Gefühl, noch genügend Kraft für den Sieg zu haben. Es war ein klarer und leichter Sieg.“

Und weiter: „Fragolino Rosso ist ein hervorragendes Pferd. Er hatte seine bisherigen Erfolge eher auf großen Rennbahnen wie Enghien und Vincennes gezeigt, aber ich glaube nicht, dass ihm eine 1000-Meter-Bahn wie Turin Probleme bereiten wird. Er kommt gut durch engere Kurven. Jetzt geht es ins Finale, und wenn er heil aus Italien zurückkommt, hoffen wir, beim Wintermeeting in Vincennes einige gute Rennen zu finden.“

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