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Der Goldhelm im Bayerischen Zuchtrennen

24. Mai 2026
1 Min. Lesezeit

(pk-press/MT) Wir heißen euch abermals herzlich Willkommen und freuen uns, dass wieder da seid’s zum zweiten Meetingtag auf der Trabrennbahn in Pfarrkirchen im Herzen des Rottals.

Das Hauptereignis des Tages ist wie alle Jahre am Dienstag das Bayerische Zuchtrennen, gelaufen als „Großer Preis vom Bäcker Bachmeier“ mit einer Gesamtdotation von 20.000 Euro. Gleichzeitig ist das Bayrische Zuchtrennen der Abschluss der V7-Wette, die sofern sich am Vortag nicht ein Jackpot ergeben sollte, wieder mit einer Garantieauszahlung von 10.000 Euro ausgestattet ist und diesmal im vierten Rennen zum Grundeinsatz von 20 Cent pro Wettkombination startet.

Michael Nimczyk ist es schon einmal gelungen, damals mit Nileo, das Highlight des Pfarrkirchner Pfingstmeetings an seine Fahnen zu heften. Dass der deutsche Champion extra nur mit Trogir für dieses Rennen anreist, zeigt, dass das Bayrische Zuchtrennen einen hohen Stellenwert besitzt.

Ein Selbstläufer wird der Sieg mit dem sechsjährigen Schweden allerdings nicht für Michael Nimczyk, trifft er doch auf den bereits zweimaligen Gewinner Tyron Hill, der sich zudem im Bild Pokal im toten Rennen mit dem österreichischen Derbysieger Charmy Charly AS einen prestigeträchtigen Bewerb gesichert hat. Auch wenn man die Konkurrenz nicht schlecht reden sollte, wird der Sieg wohl nur zwischen diesen beiden Pferden fallen, dahinter scheint der Ausgang hingegen recht offen.

Abermals im Programm steht der Preis des Bayrischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, im Gegensatz zum Vorjahr allerdings als Amateurbewerb. Hier findet man keinen klaren Favoriten, nach den jüngsten Leistungen mit vierten Rängen zu sehr starken Gegnern dürfte jedoch der erstmals von seiner Besitzerin vorgetragene Aconcagua über beste Siegchancen verfügen.

Die schärfste Konkurrenz für die Salzburgerin kommt fahrerisch gesehen aus der eigenen Heimat, haben doch auch Andreas Fischer mit SJ’s Legacy und die frische Amazonen-Europameisterin Steffi Mayr mit Belina Times beste Aussichten auf einen vollen Erfolg. In diesem Rennen mit Viererwette sind aber zahlreiche Rennausgänge möglich, womit es sich durchaus lohnen dürfte, hier am Wettmarkt aktiv zu werden.

Traditionell an Tag zwei darf natürlich ein Trabreiten nicht fehlen. Hier ist wie in den letzten Jahren die deutsche Championesse Ronja Walter, die kürzlich erst ihren 250. Karrieresieg im Sattel erzielte, zu bewundern. Mit Neuf du Pape hat sie einen heißen Sieganwärter unter sich, muss sich allerdings vor den Zulagenpferden Iathenus Day und Iamtheonewhoknows in Acht nehmen.

Da so ein Meeting ohne tatkräftige und finanzielle Unterstützung nicht möglich ist, möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren ständigen Begleitern (Sponsoren, Trainern, Fahrern, Amateuren, Reitern, Besitzern, Züchtern) und nicht zuletzt bei euch als Publikum für viele Emotionen bedanken.