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Bayern räumt ab

6. September 2026
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(dk) Das »Marschall József Emlékverseny« (9.000.000 Forint [rd. 25.000 Euro] - 1.800 m), mit dem man in Budapest alljährlich einem der bedeutendsten und erfolgreichsten Trabrennfahrer und Trainer der Nation gedenkt, der zwischen 1942 und 1952 allein elf Mal in Folge das ungarische Championat errang und in seiner Karriere knapp 2.500 Rennen gewann, ist von jeher vor allem ein Terrain der ausländischen Gäste.

Bevor die Prüfung in den 2020er Jahren vorrangig die Domäne des Team Lila von Robert Gramüller war, das 2026 mit Days of Thunder sowie im Vorjahr mit Ois Tschikago den Sieger stellte, war das Traditionsrennen gegen Ende der 2010er Dekade vor allem das Spielfeld von Seppi Franzl, dem 2017 bis 2019 mit dem Italiener Rapido OK und danach zweimal mit dem Odessa-Santana-Sohn Azimut sogar ein Hattrick gelang.

An diesem Samstag kreuzte der Trainer aus Sauerlach erstmals seit jenen Tagen wieder im Kincsem Park in Ungarns Hauptstadt auf und knüpfte umgehend an die damaligen Erfolge an, als er mit dem von ihm selbst gefahrenen Tyron Hill und dem Tom Karten an die Hand gegebenen My Way Fortuna sogar die beiden Erstplatzierten der Prüfung stellte.

Vom inneren Startplatz hatte der noch amtierende Amateur-Champion mit der zweiten Stallfarbe zunächst Uccellone den Weg an die Spitze verwehrt, woraufhin sich Christoph Schwarz mit dem Wieserhofer im ersten Bogen hinter den Piloten an die Innenkante orientiert und damit umgehend Tyron Hill auf den Plan gerufen hatte, mit dem Franzl beim Piloten hernach wenig überraschend auf keinerlei Gegenwehr stieß.

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Fortan war es für die beiden Hengste aus Münchens Süden nahezu ein Kinderspiel, ihre jeweiligen Positionen zu behaupten. Ohne sonderliche Not verbesserte der mit rd. 2½ Längen Vorsprung anschlagende Trixton-Sohn des mitgereisten Rolf Dürr (Foto: Kincsem Park) den im Vorjahr von Ois Tschikago aufgestellten Rennrekord noch einmal um 0,1 Sekunden auf 1:12,2, während My Way Fortuna den rechtzeitig freikommenden Uccellone für den Ehrenplatz sicher auf Abstand hielt, womit die komplette Dreierwette bayrischer Provenienz war.

Auf einen mit umgerechnet rd. 1.330 Euro werten dritten Platz hatte der Silberhelm im »112. HUNGÁRIA DÍJ« (4.000.000 Forint - 2.560 m [B]) zuvor schon Marie Lindingers 1:18,8 / 2.560 m trabenden Italiener Indianajones Treb gesteuert, der nach langer Führung nicht nur seinem auf der Schlussrunde immer zudringlicher werden Bandgefährten Hidalgo Tim (Imre Fazekas) den Vortritt, sondern auch den trotz 60 Metern Zulage am Ende alle überrennenden  El Valle Sagrado (Attila Budai), der 1:16,9 / 2.620 m erzielte, ziehen lassen musste (Foto: Kincsem Park).