Am Freitag veröffentlichte die UET die Liste der nach dem 3. Einsatztermin zum Grand Prix de l'UET 2026, dem europäischen Vierjährigen-Derby, noch startberechtigten Pferde.
Unter den 117 Kandidaten bilden die Schweden mit 85 Pferden die mit Abstand größte Gruppe, gefolgt von Frankreich (19), Italien (8), Norwegen und Dänemark (je 2). Und dann ist auch noch ein deutscher Vierjähriger genannt, der es aber in sich hat - der 1:10,6-Derbysieger Fragolino Rosso (Blizzard Diamant ist als Wallach nicht startberechtigt).
In der 40-jährigen Historie des reputationsreichen Jahrgangsrennens gab es mit General November (1997) und Abano As (2001) erst zwei deutsche Sieger. In dessen große Fußstapfen will nun der Booster-Winner-Sohn aus dem Hagoort-Quartier treten.
Dafür gilt es zunächst einen der Vorläufe zu überstehen, die zwischen 25. und 27. September im Vincennes, Åby und Mailand durchgeführt werden, bevor am Sonntag, 11. Oktober, das 350.000-Euro-Finale mit den zwölf Vorlaufbesten in Turin und damit erstmals seit 2008 (Mailand) wieder auf italienischem Boden über die Bühne geht.
Wie Mitbesitzer Peter Schmaus verriet, favorisiert Trainer Paul Hagoort den bzw. einen Vorlauf in Vincennes, zumal in Schweden sicher mehrere Qualifier zur Austragung gelangen und sich doch nur vier Pferde für Turin qualifzieren.
In Paris trifft Fragolino Rosso allerdings auf einen Teil des starken französischen M-Jahrgangs um den zweifachen Gruppe-I-Sieger Mack de Blary und die fünffache halbklassische Siegerin Magic Night.
Ein Vorbereitungsrennen für den Grand Prix de l'UET wird die deutsche Hoffnung übrigens nicht bestreiten. Der nächste Start von Fragolino Rosso ist nach derzeitigem Stand der Vorlauf am 25. September.
