Francesco Zet kehrte nach seinem Abenteuer im Wintermeeting von Vincennes, wo er im Prix de France den dritten, im Prix de Paris den vierten Platz belegt hatte, nach Schweden zurück. Der Stern des Schützlings von Daniel Redén schien angekratzt, doch im Paralympiatravet (2.850.000 Kronen/Gruppe I) richtete er ihn souverän wieder gerade.
Nachdem Daim Brodda mit Eirik Höitomt einen schnellen Start hingelegt und die Führung übernommen hatte, schloss Örjan Kihlström mit Francesco Zet früh auf, und kurz nachdem Brodda die ersten 500 Meter in 1:07,6 Minuten absolviert hatte, übernahm Francesco Zet die Führung.
Doch das Tempo wurde hochgehalten. Er trabte die erste Runde 1:09,6, und mit Önas Prince an seiner Seite absolvierte Francesco Zet die ersten 1.500 Meter in 1:09,8.
Sowohl H.C.s Crazy Horse als auch Charron versuchten es in dritter Spur, und selbst Önas Prince wollte den Kampf nicht aufgeben. Doch setzte sich Francesco Zet rechzeitig mit einem komfortablen Vorsprung ab und gewann fast unangefochten mit neuem Bahnrekord von 1:09,5/2.140 Meter! Önas Prince wurde Zweiter, Kentucky River belegte einen starken dritten Platz.
Redén: „Das ist erst der Anfang“
„Er hat sich zu Hause prächtig angefühlt und die Starts in Frankreich gut verkraftet. Sie haben ihn härter gemacht und er ist reifer geworden. Es hat Spaß gemacht, ihn wieder zu Hause zu haben und barfuß zu fahren. Das ist erst der Anfang“, sagte Daniel Redén gegenüber Kanal 75.
Auch im Winnercircle hatte der Trainer etwas über seinen Star zu sagen: „Er hat sich mental weiterentwickelt. Er ist, wie er ist, und man muss ihn im Training so akzeptieren, wie er ist. Aber ich hatte heute beim Aufwärmen das Gefühl: „Wer soll ihn schlagen?“ Er hat sich in Frankreich einen Namen gemacht und jetzt gezeigt, dass „der König zurück ist!“
Der Sieg im Paralympiatravet war Francesco Zets erster in diesem Jahr und der 33. in seinem 47. Karrierestart. Der Triumph war mit 1.500.000 Kronen dotiert, rund 140.000 Euro.
„Er war in all seinen Rennen gut. Vielleicht gab es zwei oder drei Starts, bei denen er nicht sein volles Potenzial abrufen konnte. Aber es ist schön zu spüren, dass er wieder da ist, und das ist eine gute Nachricht. Es war schön, den Jubel des Publikums zu hören, als wir die Ziellinie überquerten, und zu sehen, dass sie ein so tolles Pferd zu schätzen wissen“, sagte Örjan Kihlström bei der Siegerehrung.
Video: https://www.youtube.com/watch?v=rFBQDJGAB5U
Ergebnis: https://sportapp.travsport.se/race/raceday/ts616311/results/12







