(dk) Die Ereignisse um den Konung Gustaf V:s Pokal und sein Stuten-Pendant Drottning Silvias Pokal (beide jeweils 2.026.000 SEK - 2.140 m - Gruppe I), die zu den reputationsreichsten Prüfungen des schwedischen Derby-Jahrgangs gehören, im Schatten des Paralympiatravet an diesem Samstag aber zumindest hierzulande in der Berichterstattung bislang untergegangen sind, kann man kaum in zwei Sätzen zusammenfassen.
Diejenigen, die das zumindest aus ihrer und der damit heute entscheidenden Sicht können, sind die Betreiber der Internet-Seite von Trainer Fredrik Wallin (www.stallfredrikwallin.se). Sie hoben fernab der Rennverläufe nicht nur das Besondere der beiden diesjährigen Ausgaben hervor, sondern fokussierten vor allem auch mit dem ihrer Rückschau beigefügten Bild von Pflegerin Matilda Bergström auf die herausragende Bedeutung derjenigen, die sich "24-7" in allen Ställen um ihre Schützlinge kümmern.
Ihr Resümee lautet frei übersetzt: „Der Stall Fredrik Wallin stellte heute in Åby beide Sieger des Königspokals und des Königinnenpokals, und sie haben denselben Züchter, (Teil-)Besitzer, Trainer, Fahrer und Pfleger.
Das wird ein sehr schwer zu schlagender Rekord; es wird nicht leicht sein, diese Leistung zu wiederholen, die Züchter Marko Kreivi, Besitzer Markos Firma Göteborgs Smart Repair Center AB sowie im Fall von Pure Count auch die Firma seiner Schwester Rjk Göteborg AB, Trainer Fredrik Wallin, Fahrer Carl Johan Jepson und die Pflegerin Matilda Bergström heute vollbracht haben.“
Waren es bei den Stuten noch anderthalb Längen, mit denen die eher schwach gestartete Favoritin Pure Athena (v. Bar Hopping), die Carl Johan Jepson im zweiten Bogen im vierten Paar außen auf Angriff gepolt und zu Beginn der Schlussrunde an der Seite der nach langer Führung am Ende ganz geschlagenen Co-Favoritin Gourmet d'Arc (Robin Bakker) aus dem Lot der Gerrits Trading GmbH installiert hatte, in 1:11,8 / 2.140 Meter sicher gegen Jacqueline Zet (Örjan Kihlström) und Milady Josselyn (Dante Kolgjini) gewann, so musste im "All Open" am Ende der Zielrichter ganz genau hinschauen.
Video: https://www.youtube.com/watch?v=hk922ueZkUM
Auch hier hatte Trainer Daniel Redén, der vier seiner Schützlinge ins Finale gebracht hatte, nach Auswertung der Zielfotografie das Nachsehen. Allerdings nicht mit dem 20:10-Favoriten Wise Guy, der Örjan Kihlström schon weit vor Erreichen der Startmarke den Dienst mit einem schweren Fehler quittiert hatte, sondern mit der danach vermutlich stärksten Waffe seiner dreiköpfigen US-Streitmacht.
Blank (Johan Untersteiner) hat zu Beginn des Einlaufs schon Vorteile, als Pure Count im Rücken des an der Spitze springenden Barkley (Robert Bergh) einen kurzen Stopp hinnehmen musste. Mit freiem Schussfeld meldete sich der Googoo-Gaagaa-Sohn aber wieder zurück und bescherte Carl Johan Jepson, dessen Rücken ob seiner Haltung im Ziel sicher nicht nur der diesbezüglich oft schwer beeinträchtigte Örjan Kihlström beneiden, sowie Fredrik Wallin und seinem Team in 1:10,7 / 2.140 Meter einen denkwürdigen Nachmittag.
Video: https://www.youtube.com/watch?v=jBUlxRXsdXI







