++ Heute: Zehn mit jeweils 200.000 Kronen dotierte E3-Vorläufe in Örebro mit Karin Walter-Mommerts Vulcan Tile (Johan Untersteiner) und Donna Gold (Anders Eriksson) sowie Revanche Boko (Örjan Kihlström) für die Gerrits Trading GmbH - Beginn 18:20 Uhr ++ ++ Bahrenfeld: Das 15.000-Euro-Finale zum Hamburger Stuten-Cup sieht eine überlegene Mille Fleurs in 1:14,9/2200 Meter - MIchael Nimczyk gewinnt vier weitere Rennen, u.a. mit dem starken Saisondebütanten Aladin - Geburtstags-Triumph für Emma Stolle ++ ++ Saint-Aubin-lès-Elbeuf: Thomas Reber mit der dreijährigen Debütantin Namia Sallaz dis.rot, mit Miriam Bansemers Man in the Mirror 6. o.Z./2750 Meter Bänderstart ++ ++ Baden: Bayerischer Erfolg durch Thomas Hierls Victory Ares (Christoph Fischer) in 1:15,2/2100 Meter ++ ++ Padua: Im Premio Ivone Grassetto (Gruppe II/66.000 Euro) wiederholt Dubhe Prav mit Santo Mollo in 1:10,9/1640 Meter seinen Vorjahreserfolg - Im Rahmen Doppelerfolg für die Italien-Abteilung von Karin Walter-Mommert durch Falchetto Jet in 1:14,8/2060 Meter Bänderstart und Giunone AMG in 1:14,1/1640 Meter (beide Roberto Vecchione) ++
Der Tag der Matilda Bergström
10. Mai 2026

(dk) Die Ereignisse um den Konung Gustaf V:s Pokal und sein Stuten-Pendant Drottning Silvias Pokal (beide jeweils 2.026.000 SEK - 2.140 m - Gruppe I), die zu den reputationsreichsten Prüfungen des schwedischen Derby-Jahrgangs gehören, im Schatten des Paralympiatravet an diesem Samstag aber zumindest hierzulande in der Berichterstattung bislang untergegangen sind, kann man kaum in zwei Sätzen zusammenfassen.

Diejenigen, die das zumindest aus ihrer und der damit heute entscheidenden Sicht können, sind die Betreiber der Internet-Seite von Trainer Fredrik Wallin (www.stallfredrikwallin.se). Sie hoben fernab der Rennverläufe nicht nur das Besondere der beiden diesjährigen Ausgaben hervor, sondern fokussierten vor allem auch mit dem ihrer Rückschau beigefügten Bild von Pflegerin Matilda Bergström auf die herausragende Bedeutung derjenigen, die sich "24-7" in allen Ställen um ihre Schützlinge kümmern.

Ihr Resümee lautet frei übersetzt: „Der Stall Fredrik Wallin stellte heute in Åby beide Sieger des Königspokals und des Königinnenpokals, und sie haben denselben Züchter, (Teil-)Besitzer, Trainer, Fahrer und Pfleger.

Das wird ein sehr schwer zu schlagender Rekord; es wird nicht leicht sein, diese Leistung zu wiederholen, die Züchter Marko Kreivi, Besitzer Markos Firma Göteborgs Smart Repair Center AB sowie im Fall von Pure Count auch die Firma seiner Schwester Rjk Göteborg AB, Trainer Fredrik Wallin, Fahrer Carl Johan Jepson und die Pflegerin Matilda Bergström heute vollbracht haben.“

Waren es bei den Stuten noch anderthalb Längen, mit denen die eher schwach gestartete Favoritin Pure Athena (v. Bar Hopping), die Carl Johan Jepson im zweiten Bogen im vierten Paar außen auf Angriff gepolt und zu Beginn der Schlussrunde an der Seite der nach langer Führung am Ende ganz geschlagenen Co-Favoritin Gourmet d'Arc (Robin Bakker) aus dem Lot der Gerrits Trading GmbH installiert hatte, in 1:11,8 / 2.140 Meter sicher gegen Jacqueline Zet (Örjan Kihlström) und Milady Josselyn (Dante Kolgjini) gewann, so musste im "All Open" am Ende der Zielrichter ganz genau hinschauen.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=hk922ueZkUM

Screenshot 2026-05-10 at 16-44-07 Drottning Silvias Pokal 2026 Carl Johan Jepson och Pure Athena vinner storloppet

Foto: Aftonbladet

Auch hier hatte Trainer Daniel Redén, der vier seiner Schützlinge ins Finale gebracht hatte, nach Auswertung der Zielfotografie das Nachsehen. Allerdings nicht mit dem 20:10-Favoriten Wise Guy, der Örjan Kihlström schon weit vor Erreichen der Startmarke den Dienst mit einem schweren Fehler quittiert hatte, sondern mit der danach vermutlich stärksten Waffe seiner dreiköpfigen US-Streitmacht.

Blank (Johan Untersteiner) hat zu Beginn des Einlaufs schon Vorteile, als Pure Count im Rücken des an der Spitze springenden Barkley (Robert Bergh) einen kurzen Stopp hinnehmen musste. Mit freiem Schussfeld meldete sich der Googoo-Gaagaa-Sohn aber wieder zurück und bescherte Carl Johan Jepson, dessen Rücken ob seiner Haltung im Ziel sicher nicht nur der diesbezüglich oft schwer beeinträchtigte Örjan Kihlström beneiden, sowie Fredrik Wallin und seinem Team in 1:10,7 / 2.140 Meter einen denkwürdigen Nachmittag.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=jBUlxRXsdXI

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Foto: Facebook Gävletravet