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Neuausrichtung der PMU-Rennen auch in Deutschland

Einige drastische, indes unvermeidbare Änderungen und Einschnitte wird es ab der Saison 2019 bei den PMU-Rennen geben. Die PMU wird ihr Angebot sowohl im Inland als auch in den weltweiten Partnerländern zurückfahren bzw. neu ausrichten oder, wie beispielsweise in Südamerika, ganz einstellen.

Hintergrund der Reform, die das neu bestellte Management der PMU konzipiert hat, sind die seit mittlerweile drei Jahren auf dem Sektor Pferdewette rückläufigen Umsatzzahlen.
Das Angebot wird ab 2019 spürbar gestrafft, der Fokus liegt klar auf Rennen im französischen Inland. Auf die ausländischen Partner der PMU kommt eine Reduzierung der Rennen (nicht Veranstaltungen) von durchschnittlich 45 Prozent zu. Die PMU-Rennen im Ausland, auch in Deutschland, werden zu einem Großteil zu den sogenannten Randzeiten (Vormittag oder später Nachmittag/Abend) gelaufen. Während die Anzahl der deutschen PMU-Veranstaltungen nur geringfügig zurückgeht, werden allerdings pro Renntag nur noch drei, maximal vier PMU-Rennen abgehalten.
Um den Terminplan 2019 aus Sicht der deutschen Traber zu optimieren, laufen derzeit intensive Verhandlungen sowohl mit anderen Ländern als auch Vertretern des deutschen Galopprennsports, um den ein oder anderen Termin sinnvoll zu tauschen. Der HVT hofft, Mitte bis Ende November ein endgültiges Termintableau für 2019 veröffentlichen zu können. (01.11.2018)