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Big Point für Stradivari

Bis zuletzt hart umkämpft war der mit 20.000 Euro dotierte Bahrenfeld-Cup, Hamburgs letztes Top-Rennen der Saison 2018.

Als Stradivari im Einlauf den Widerstand des sich tapfer wehrenden Payet gebrochen hatte (der seinerseits zuvor den führenden Favoriten Massai in eine Galoppade gezwungen hatte), kreuzte außen plötzlich der unterwegs geschonte und von Victor Gentz nun mit Verve gebrachte April Classic auf. Michael Nimczyk vermochte Stradivari, der erst vor kurzem in den Besitz von Henno Sürder gewechselt war, jedoch weitere Reserven zu entlocken, so dass der Love-You-Sohn schließlich in 1:15,5 / 2200 Meter die Nase vorn behielt und zum dritten Mal in Serie triumphierte.

Keine Rolle spielte der alte und neue Bahnchampion dagegen im Hamburger Winterfavorit (20.000 Euro / 1680 Meter) für Zweijährige. Während die Nimczyk-Stute Jacky Greenwood an einem Fehler scheiterte, landete der debütierende Ganymede-Sohn Velten von Flevo (Rick Ebbinge) auf klebriger Piste in 1:16,9 einen nie gefährdeten Start-Ziel-Erfolg über die favorisierte Frosted (Robin Bakker) und Jaguar Star (Jaap van Rijn). (02.12.2018 - Fotos: Uwe Stelling)



Vorbericht:

Zwei 20.000er in Hamburg

Zwei Wochen nach dem Dreijährigen-Halali hat Hamburg-Bahrenfeld nochmal zwei gehobene Rennen im Köcher. Sowohl der Hamburger Winterfavorit (1680 Meter) für Zweijährige als auch der Bahrenfeld-Cup (2200 Meter) sind mit 20.000 Euro dotiert. Im Standardrennen der Youngsters darf man vor allem auf die drei ansprechend qualifizierten Debütanten gespannt sein, insbesondere auf die von Paul Hagoort aus den USA eingeführte Frosted (Robin Bakker), einer Father-Patrick-Tochter aus einer höchst erfolgreichen Mutterlinie.

https://www.hvtonline.de/hb/starter/20181202/1515

Im Bahrenfeld-Cup muss der einzige Dreijährige im Feld, Payet (Jaap van Rijn), gegen die Älteren Farbe bekennen. Michael Nimczyk, der bei den sechs

Siegen Payets vier Mal im Sulky saß, steuert diesmal den zuletzt deutlich stabiler gewordenen Stradivari. Mindestens ebenso stark einzuschätzen ist Massai (Tom Kooyman), wenn der Muscle-Hill-Sohn eine ähnliche Leistung wie im Vincenner U.E.T.-Vorlauf aufs Parkett zaubert. Mit von der Partie sind überdies die Bahnspezialisten Noubliez jamais (Age Posthumus), April Classic (Victor Gentz) und Super Queen C (Stefan Schoonhoven). (Foto: Payet - traberpixx.de)

https://www.hvtonline.de/hb/starter/20181202/1745