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Kantadou beglückt Familie Kuhsträter

Mit dem Trial 1 der Adbell-Toddington-Serie begann am Sonntag in Mariendorf die heiße Phase der Derbyvorbereitung. Auf der Bahn, auf der am ersten August-Sonntag das Blaue Band vergeben wird, präsentierten sich Deutschlands Dreijährige erstmals in einem Zirkelrennen – und hinterließen dabei auf Anhieb einen versprechenden Eindruck.

Allen voran der hübsche Muscles-Yankee-Sohn Kantadou, zweiter Nachkomme der Stutenderby- und Breeders-Crown-Siegerin Kataja (v. Love You), den Paul Kuhsträter als Zweijährigen – sicher nicht zum Schnäppchenpreis – beim Züchter Dr. Friedrich Gentz erworben hatte. Kantadou, den Paul Kuhsträters Onkel, der deutsche Trainer-Dino Heinz Kuhsträter (85!) in Bladenhorst vorbereitet, begab sich nach zwei feinen Vorstellungen in Gelsenkirchen erstmals auf eine längere Reise und absolvierte in Berlin gerade einmal seinen dritten Lebensstart.

 

Auf der Derbybahn gab man den Hengst in die Hände des formstarken Tim Schwarma, der einmal mehr seine Catchdriver-Qualitäten unter Beweis stellte, Kantadou eingangs des Schlussbogens aus dem Mittelfeld mit Verve in dritter Spur einsetzte, im Einlauf rasch das Blatt zu seinen Gunsten wendete und auf den letzten Metern nur das Nötigste tat, um die rapide aufkommende, leicht favorisierte Natty (Thorsten Tietz) sicher in Schach zu halten.

Kantadou, der im Gegensatz zu Natty auch mit einer Derbynennung ausgestattet ist, steigerte sich deutlich auf 1:15,4 /

1900 Meter und war damit eine Zehntelsekunde schneller als Vorjahressieger Passe Partout. Als Dritter hinter Natty gefiel deren Lasbeker Zuchtgefährte Nashua, hatte sich Christian Lindhardt mit dem Debütanten zu Beginn der Schlussrunde doch für die kraftraubende Todesspur entschieden. Viel Speed entwickelte am Ende noch die von Michael Nimczyk streng auf Warten gefahrene Quick Lady, die die lange führende Girlofmanymissions (Constantin Vergos) auf den letzten Prämienrang verwies, den der dahinter mit Reserven festsitzende Exclusive Fire (Victor Gentz) unglücklich verpasste.

Fortgesetzt wird die Adbell-Toddington-Serie am 1. Mai mit dem Trial 2 (bis 12.000 Euro Gewinnsumme) in Gelsenkirchen. Vor dem Hauptlauf am 27. Mai in Mariendorf wartet am 9. Mai in München noch der Trial 3 (bis 16.000 Euro). 

Dem Rahmenprogramm drückte Jörgen Sjunnesson seinen Stempel auf. Der gerade in Berlin gerne als Fahrer gebuchte schwedische Profi gewann all seine drei Engagements, darunter mit Alexander Dames Whirlwind BR (v. Express Merett) den ersten Lauf der neu geschaffenen UlrichEquine International Vier- und Fünfjährigen-Serie.

(16.04.2018 Fotos: traberpixx.de)